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Mein Projekt Fiat 124 A Spider 1969 – Fiat 124 Spider-Teile

Mein Projekt Fiat 124 A Spider 1969

 

Auf dieser Seite stelle ich „mein Projekt“ vor.

 

Es ist ein Fiat 124 Spider AS aus März 1969.

Der Wagen ist bereits seit 1992 stillgelegt und hat somit lediglich 23 Jahre am Straßenverkehr teilgenommen.

Hier einige Bilder des Vorbesitzers!

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Diese 23 Jahre führten bei meinem Fiat dazu, dass der Wagen völlig verrostet war, komplett geschweißt werden musste und hoffentlich in ein paar Jahren wieder die Straßen unsicher macht.

 

Eigentlich sollte es ja ein 124 BS werden, an der Rohkarosse war aber noch so viel zu tun, dass ich mich nur mit Magenschmerzen an dieses Projekt herangewagt hätte.

Durch einen glücklichen Zufall, konnte ich eine AS Rohkarosse aus dem Baujahr 1969 zurückkaufen.

 

 

Diese hatte ich meinem Namensvetter „Kay“ vor einigen Jahren verkauft.

Hausbau, Familie und andere Hobbys zwangen ihn, sich wieder zu trennen.

Und nun steht sie in meiner Garage und wartet darauf fertig gestellt zu werden.

Fertig werden möchte ich spätestens zum 18.ten Geburtstag meiner Tochter.

Also im Jahr 2018.

Ich hoffe natürlich, dass ich es schneller schaffe.

 

Zuerst habe ich den Motor überholt.

Sprich, komplett zerlegt, gründlich gereinigt, Plan schleifen und die Kolbenbahnen hohnen

lassen.

Als Basis dient mir ein 1600er 100PS Motor aus dem Fiat Regatta 100s.

Dieser hat Höckerkolben und baut genauso hoch wie der originale 1400er Motor.

Ich habe ihm einen 1600er Zylinderkopf, 1800er Auspuffkrümmer und einen 34 DMS Vergaser spendiert.

Das sollte für ausreichend Vortrieb genügen und unter die buckellose Haube passen.

 

 

 

Der Motor wurde komplett neu abgedichtet, mit neuen Lagern, Kolbenringen und Simmeringen versehen.

Der Zylinderkopf wurde auch komplett überholt, eingeschliffen mit neuen Simmer-Ringen und Ventilschaftdichtungen versehen.

 

Fast fertig sieht er nun so aus. Es fehlt lediglich der Feinschliff

 

Für mich war es der erste Motor, den ich überholt habe.

Nach einigen Anfängerfehlern und Hilfe der Jungs vom Fiat Spider-Club hat es aber super geklappt.

Ich habe mich entschieden, originale Stahlfelgen mit Radkappen zu verbauen. Hierfür wurden die Felgen in der damaligen Originalfarbe lackiert.

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Beulenfreie Radkappen habe ich zwischenzeitlich auch gefunden.

Außerdem habe ich die Heizung aufgearbeitet. Oftmals reicht es, originale gründlich zu reinigen und defekte gegen neue Materialien auszutauschen. Das habe ich hier bei maroden Dichtungen und rostigen schrauben getan. Außerdem noch die Züge mit Öl geflutet. Jetzt glänzt sie wieder und funktioniert einwandfrei.

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Als Nächstes habe ich mich der Karosse gewidmet!

Diese wurde vor vielen Jahren geschweißt und zur Hälfte lackiert.

Der Unterboden, sowie alles hinter der B-Säule Richtung Heck wurde fertig gestellt.

Ein befreundeter Lackierbetrieb hat mir schon mal Motorraum, Innenraum und Kofferraum lackiert und dabei fürchterlich über die bisher geleisteten Lackierarbeiten geflucht.

Zwischendurch habe ich einen Satz Armaturen mit Chromringen beziehen lassen.

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Als nächstes wurde die Vorderachse, Lenkgetriebe und Gegenbock überarbeitet.

Das Lenkgetriebe und den Gegenbock habe ich mit Fett gefüllt.

Dies soll verhindern, dass dünnflüssiges Öl ausläuft und Korrosion innerhalb der beweglichen Teile entsteht.

Den Motor habe ich auch „zur Probe“ eingesetzt.

Hier musste ich feststellen, dass alles noch nicht so passt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Wahrscheinlich werde ich einen Kühler aus dem 2000ccm Spider verbauen, damit der Stutzen zum füllen des Kühlers auf die Fahrerseite wandert und ich mehr Platz erhalte.

 

Ich habe mich, nach längerer Beratung, dazu entschieden dem Motor mehr Platz zu gönnen. Hierfür habe ich den originalen Träger, an dem der Kühler verschraubt wird, gegen einen aus einem nachfolgendem Modell austauschen lassen.

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Der Kühler, Lüfter und Motor haben somit wesentlich mehr Platz, auch wenn es nicht mehr original AS ist.

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Auf den beiden folgenden Bildern sieht man wie eng es im Motorraum zuging!

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Außerdem habe ich die „krumme“ Karosse begradigen und einige angebrochene Schweißarbeiten vollenden lassen.

Weiter ging es mit der Hinterachse, sowie den Brems.- und Kraftstoffleitungen.

Erstmal die Hinterachse raus!

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Mein Plan war, eine BS / CS Hinterachse in den AS einzubauen. Scheiterte aber an der komplett anderen Konstruktion der AS Achsen, im Vergleich zu den späteren Modellen.

Sehr ärgerlich, dass ich einige Monate zuvor eine komplett überholte AS Hinterachse und Kardanwelle verkauft habe. Kardanwelle und Differential fehlten mir nun.

Die große Fiat Spider Gemeinschaft hat auch hier wieder geholfen. Durch die passenden Tipps habe ich kurzfristig die gesuchten Teile erhalten, entrostet und neu lackiert.

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Mein Tipp, bitte nichts wegschmeißen!

Ich habe alle Schrauben, Muttern, U-Scheiben und Kleinteile gesammelt, entrosten und galvanisieren lassen.  So habe ich alle Verbindungsteile in einem neuwertigen Zustand griffbereit.

Nachdem ich alle Gummis der Zug- und Druckstreben erneuert habe, folgte der Zusammenbau.

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Da sich der Unterboden in einem guten Zustand präsentierte und sorgsam mit Unterbodenschutz gestrichen wurde, brauchte ich diesen lediglich reinigen und auffrischen. Die perfekte Lösung ist es nicht, dass ist mir bewusst. Der Aufwand, den kompletten Unterboden frei zu legen, neu zu lackieren und zu versiegeln steht in keinem Verhältnis zum künftigen nutzen. Immerhin soll der Wagen lediglich im trockenen, zu Oldtimerveranstaltungen oder Club-Treffen rollen.

 

Nun sind auch alle fehlenden Bleche verbaut. Der Spider ist bereit für die Übergabe an den Lackierer!

 

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Hier schon mal ein paar Bilder von einem Kurzbesuch beim Lackierer!

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Seit Freitag den 20.11.2015 ist er wieder zurück.

Hier hat Egbert Mersmann aus Lünen wirklich einen tollen Job vollbracht!

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Nur noch zusammenbauen, fertig :-)

 

 

So schnell ging es dann doch nicht!

Weiter ging es mit der Erstellung eines neuen Kabelbaumes, auf Basis eines alten Originalteiles.

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Elektrik ist für mich ein Buch mit 7 Siegeln. Daher habe ich die Erstellung des Kabelbaumes in erfahrende Hände gegeben.

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Die Erstellung eines Kabelbaumes sollte gut durchdacht und von jemanden ausgeführt werden, der sich mit Fiat Oldtimern auskennt. Es war für meinen Kabelbinder und mich ein schweres Stück Arbeit. Bis wirklich alles funktionierte, haben wir einige Stunden gearbeitet und uns aufgerieben. Ihr solltet vorab den „richtigen“ Schaltplan auftreiben und Änderungen gemeinsam erarbeiten. Ich nehme es vorweg, jetzt funktioniert alles :-)

Da mir die Zeit fehlte und ich gerne nach den Sommerferien 2016, zur Vorstellung des neuen Fiat 124 Spider, fertig sein wollte, habe ich einige Aufgabe weitergegeben.

Ein guter Freund kontrollierte Motor und Getriebe. Baute diese zusammen und füllte sie mit Flüssigkeiten.

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Er setzte Motor und Getriebe ein, schloss Bremsen und Lenkung an und setzte den Kühler ein. Diesen habe ich bei einem Kühlerbauer hier in Gelsenkirchen mit einem neuen Hochleistungsnetz versehen lassen.

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Mit den restlichen Anbauteilen und der Auspuffanlage, sieht der Motorraum doch schon sehr gut aus.

Natürlich wurden hier noch viele weitere Schritte unternommen, die man vorher nicht unbedingt eingeplant hat, aber leider nötig waren.

Dann wollten wir zu dritt an einem Samstag den Kabelbaum verlegen und den Motor zur Probe starten. Diese Aktion ging gründlich in die Hose. Bis der Kabelbaum lag und alles funktionierte vergingen noch viele Wochen……

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Zurück zu Hause!

Eine gute Basis wurde geschaffen. Jetzt ging es weiter mit der Frontscheibe. Den Rahmen habe ich von innen entrostet (alle Rahmen sind von innen verrostet, da sie von innen mit Schaumstoff gefüllt wurden, in dem sich die Feuchtigkeit sammelt), mit Rostumwandler bearbeitet und mehrfach lackiert. Die Scheibe mit Dichtung wieder eingesetzt und die Gewinde in der Scheibe nachgeschnitten. Dabei ist mir leider die Scheibe gerissen :-(  In Zukunft werde ich erst die Gewinde schneiden, dann die Scheibe einsetzten!

Weiter ging es mit dem Innenleben der Türen, Stoßstangen, Lampen und anderen Anbauteilen.

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Und wieder die Elektrik! Wie ihr sehen könnt hängen noch immer diverse Kabel nutzlos in der Gegend rum. An drei weiteren Tagen wurde mir geholfen, den „Rest“ habe ich dann allein hinbekommen. Mittlerweile finde ich sogar Fehler selbst! Elektrik habe ich zwar noch nicht verstanden, sie ist mir aber logischer geworden!

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Besonders schön gefällt mir der Motorraum mit seinen Innenleuchten!

Am Tag!

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Und in der Nacht!

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Als nächstes folgt die Innenausstattung.

Hier habe ich mir aus allen Schlachtfahrzeugen das Beste ausgesucht. Neue Bezüge für Sitze, Rückbank und Türverkleidung habe ich aus dem Internet erworben. Die Qualität hält sich in Grenzen.

Eigentlich wollte ich den Winter 2015/16 nutzen, um diese Teile zu beziehen. Es ist bei der  Sitzfläche der Rückbank geblieben. Mir fehlte einfach die Zeit.

 

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Die Sattlerarbeiten habe ich an den Profi übergeben. Der hat sein bestes gegeben, die Teile aus dem Internet waren aber leider zu groß.

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Die erste Anprobe sitzt!

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Den Boden des Spider habe ich mit Armafex ausgelegt. Das isoliert, macht den Innenraum leise und saugt sich nicht mit Wasser voll.

Den Teppich habe ich bei einem Schlachtfahrzeug dazu bekommen. Dieser wurde lediglich gereinigt und dann verbaut. Auch das Verdeckgestänge habe ich „anprobiert“. Der Spriegel war völlig verrostet. Ein Ersatzteil aus meinem Bestand an das Teil dann ersetzt.

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Die finale Phase stand nun an. Zum Glück konnte ich noch einen Spider verwerten, der über ein gutes Verdeck verfügte. Um fertig zu werden, Gestänge raus und das komplette Verdeck rein. Es ist nicht das schönste, wird aber sicher noch ein paar Jahre seinen Dienst verrichten.

Nun folgten viele Kleinigkeiten die viel Zeit in Anspruch nahmen. Der Kühlergrill, die Restarbeiten an der Elektrik (diesmal ohne Hilfe), das Innenlebender Türen füllen, originales Fiat Radio mit einem Lautsprecher in der Radiokonsole anschließen, Sitze, Konsolen, Gurte, Spiegel, Zierleisten usw….

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Ich wollte den Wagen vor meinem Sommerurlaub unbedingt soweit fertig haben, dass er die HU besteht und das H-Kennzeichen erhält. An einem leider regnerischen Tag hat er dann seine erste Fahrt auf eigenen Reifen mit roter Nummer in eine Werkstatt angetreten um final fertig gestellt zu werden.

Es folgten zwei Wochen von schlechter Nachrichten, diverser Bilder und Videos von Dingen die falsche verbaut wurden und nicht funktionierten. Die Rechnung war gesalzen, die erste Ausfahrt dafür einfach klasse :-)

 

Und hier das fertige Ergebnis!

Seit dem 19.08.2016 bin ich wieder Spider Fahrer :-)

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Natürlich gibt es noch einige Dinge zu verbessern. Er ist auch nicht „perfekt“, dafür war die Basis-Karosse einfach zu schlecht. Aber er fährt, macht wirklich Spaß und sieht (nach meinen Geschmack) verdammt gut aus.

 

Hier seht ihr meinen Spider, neben dem aktuellen Fiat 124 Spider.

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Über weitere Erfahrungen werde ich nach und nach berichten……..

 

 

 

 

 

 

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