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Die Alpen Tour – Fiat 124 Spider-Teile

Die Alpen Tour

 

Den ersten Härtetest hat der Spider nun hinter sich gebracht!

Für mich war es schon immer ein Traum, einmal durch die Alpen zu fahren.

Daher musste die Fahrt auch unbedingt mit dem Spider stattfinden.
Leider habe ich ihn nach der Restauration im Sommer 2016 nicht ausreichend zur Probe gefahren. Vespa fahren ist aktuell leider genau so interessant :-)

Gut zwei Wochen vor dem Start habe ich ihn in eine Werkstatt gegeben. Dort wurde ein neues Ausrücklager eingestetzt und diverse Undichtigkeiten am Motor und Getriebe beseitigt. Leide lief die Kardanwelle nach der Abholung unrund.

Ich bin ich dann eine große Runde gefahren. Rund 60km über Stock und Stein. Er lief einwandfrei, was mache ich mir Sorgen.
Freitags sollte es losgehen, Montags bringt mich der ADAC von einer Spritztour nach Hause. :-(

Nun war noch der Vergaser verstopft und der Lima-Regler defekt. Das führte dazu, dass diverse elektrische Elemente zu viel Spannung abbekommen und den Geist aufgegeben haben. Also ab in die Werkstatt meines Vertrauens.
Donnerstag Abend habe ich ihn zurück bekommen. Der Motor lief wieder einwandfrei, Blinker, Radio, ein Abblendlicht und diverse andere elektronische Dinge funktionierten aber leider nicht.
Also den Wecker am Freitag morgen auf 6 Uhr morgens gestellt und die Elektrik auseinander genommen.

Bis auf einen Kurzschluss im Standlicht vorne rechts/hinten links habe ich alle Fehler beheben können.
Um 12 Uhr noch eine Proberunde gefahren und letzte Mängel korrigiert (Lüftermotor lief nicht an, Leerlauf zu hoch u.ä.).
Hätte ich nun keine Vibrationen in der Kardanwelle, wäre die Welt in Ordnung.

Egal, um 18.00 Uhr ging es ab nach Düsseldorf. Die 70 km hat er, bei langsamer Geschwindigkeit, gut geschafft. Dann auf den Autozug!

Ankommen war das Ziel :-) Alles bisher sehr unspektakulär.
Der Autozug hat mir sehr gut gefallen! Würde ich jedem empfehlen, der nicht unbedingt auf den Euro schauen muss. Ich hatte mit meinem Bruder ein „Doppelzimmer“ mit Waschgelegenheit. Sekt, Kabberreien für den Abend und Frühstück am Morgen gab es gratis!

Nach der Ankunft in Innsbruck ging es rund 270km nach Matrei in Osttirol.

 

Nachdem wir Innsbruck verlassen haben, hat sich die Gegend in Malerische Landschaften verändert.

Als Mensch des Ruhrgebietes ist man es nicht gewohnt, eine Stunde fahren zu können ohne an Ampeln anhalten zu müssen. Lediglich Kühe hinderten uns stellenweise an der Weiterfahrt.

In Matrei angekommen haben wir unser Quatier bezogen und im Gasthaus fürstlich gespeist.

Die 270km sind nach der Restauration die weiteste Strecke die ich mit dem Spider zurück gelegt habe. Und er ist wirklich gut gelaufen :-)

Die Nacht und der nächste morgen brachten viel Regen, sodass wir erst am Mittag über den ersten, mittlerweile durch die Sonne getrockneten Pass fahren konnten.

Oben angekommen genossen wir die sagenhafte Aussicht auf die Berge und die malerische Landschaft.

 

Leider hat uns die Ausfahrt über zwei wirklich steile Pässe gezeigt, dass die Belastung für ein fast 50 Jahre altes Auto zu groß ist. Über den Tag verteilt stellt es sicher kein Problem dar, einen Pass in den Alpen zu fahren. 300 km über Pässe sind für meinen Spider einfach zu viel.

Daher haben wir (mein Bruder und ich) uns dazu entschlossen, den weiteren Weg durch die Dörfer Richtung Gardasee zu fahren.

Wir waren den ganzen Tag, rund 280km unterwegs. Vorbei an den Dolomiten, über Bozen und Trient hieß unser nächstes Ziel Levico Terme.

Wir haben versucht die Kosten so gering wie möglich zu halten. Alle über das Internet gebuchten Zimmer in einer Preisklasse zwischen 35€ und 40€ waren einfach, aber gut.

Sollten Sie, warum auch immer, jemals den Ort Levico Terme besuchen, vermeiden Sie die Unterkunft/Behausung/oder wie auch immer ich diese Frechheit einer Unterkunft nennen soll „Albergo Miravalle“!! Die Zimmer, Bewirtung und der Service ist eine absolute Katastrophe.

Tief enttäuscht von dieser Unterkunft und der wirklich stressigen Anfahrt, haben wir uns dazu entschieden den Gardasee bei der nächsten Tour zu besuchen und wieder zurück nach Tirol zu fahren.

Unsere nächste Station ist Reith bei Seefeld in Österreich.

Hierfür galt es noch einen 2500er zu überwinden.

 

Fast auf dem Gipfel angekommen, durften im kühlen Wald Motorrad und Spider entspannen.

Wieder belohnt uns eine traumhaft schöne Kulisse, allerdings bei 11°C auf der Bergspitze. Im Tal durften wir uns auf 30°C freuen.

In Reit angekommen hießen die nächsten Stationen Rothenburg ob der Tauber (auf jeden Fall einen Kurzurlaub wert!) an der Grenze zwischen Bayern / Baden Württemberg und Eichelsdorf in Hessen. Am Freitag morgen sind wir dann die restlichen 250km über die Autobahn nach Gelsenkirchen gefahren.

Mein Fazit! Jeder Zeit wieder, aber anders :-)

Gerne würde ich wieder mit meinem Spider durch die Alpen Düsen. Dann aber täglich eine Runde von maximal 100 – 150km und Abends wieder zurück. Außerdem würde ich mit dem Autozug hin.- und wieder zurück fahren. Sprich einen festen Standort und von dort aus Touren fahren.

Abschließende Fakten.

Wir waren 7 Tage unterwegs und sind 1.850km durch drei Länder gefahren. Durchschnittlich hat mein Spider 7,9 Liter Super und insgesamt 200ml Öl verbraucht.

Auf der Fahrt kaputt gegangen ist der Drehzahlmesser und die Hupe. Kann auch sein, dass sich lediglich ein Kabel gelöst hat.

Die Mängelliste ist dennoch lang:

Seit unserer Rückkehr steht er in der Garage und kann sich erholen. Nach dem Sommerurlaub werde ich die Liste abarbeiten und weitere Touren fahren.

Abschließend möchte ich noch meinem Bruder und seiner alten Yamaha meinen größten Respekt aussprechen! Eine Woche täglich 8 bis 10 Stunden auf dem selbstgebauten Sattel mit einem alten Möhrchen ohne Vollverkleidung durch Hitze und Regen. Das war schon großes Kino :-)

Vielleicht fahren wir nächstes Jahr von Belgien nach Dänemark, immer am Meer entlang……….

 

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